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30 Jahre Giftgasangriff auf Halabtsche

Dieser Themenschwerpunkt erinnert an ein trauriges Kapitel Iran-Irak-Krieges (1980-1988): Am 16. März 1988 forderte der irakische Giftgasangriff auf das kleine kurdische Dorf Halabtsche (Halabcha) 2000 Menschenleben. Viele Überlebende wurden in Europa behandelt. Gerade Köln war eine wichtige Versorgungsstelle für die Verletzten. Auf der anderen Seite (und das ist leider immer noch zu wenig bekannt) hatten deutsche Firmen als Zulieferer der todbringenden Chemikalien einen Anteil an dieser Katastrophe.

Drama, Sonntag, 14. Juni 2026, 19:00 Uhr

Sunshine Express

Die Teilnehmer*innen eines Rollenspiels begeben sich auf eine fiktive Zugreise zur geheimnisvollen Insel Hermia. Während der gesamten Fahrt müssen alle konsequent in ihren Rollen bleiben. Doch nach und nach dringen persönliche Konflikte, verdrängte Erinnerungen und verborgene Wahrheiten in das Spiel ein. Die scheinbare Freiheit der Reise verwandelt sich zunehmend in eine Form psychologischer und emotionaler Kontrolle.

Kurzfilme & Gespräch, Sonntag, 14. Juni 2026, 17:00 Uhr

Special: Mehr als nur Meerenge – Der iranische Süden

Während die Straße von Hormus in den internationalen Nachrichten meist als militärische Konfliktzone und strategisches Nadelöhr erscheint, ist der iranische Süden weit mehr als das: ein eigenständiger Kulturraum, geprägt von afrikanischen, indischen und arabischen Einflüssen, eigener Musik, Sprache und Erzähltradition.

Jugenddrama, Sonntag, 14. Juni 2026, 15:00 Uhr

Hendi and Hormoz

Das iranische Kino hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt dem filmisch selten gezeigten Süden rund um die Straße von Hormus zugewandt. Aus besonderem Anlass präsentiert „Visions of Iran“ Abbas Aminis eindringliches Teenagerdrama „Hendi and Hormoz“, das 2018 in der Berlinale-Sektion Generation 14plus gezeigt wurde.