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Special: Mehr als nur Meerenge – Der iranische Süden

Sonntag, 14. Juni 2026, 17:00 Uhr

Kurzfilme & Gespräch

Während die Straße von Hormus in den internationalen Nachrichten meist als militärische Konfliktzone und strategisches Nadelöhr erscheint, ist der iranische Süden weit mehr als das: ein eigenständiger Kulturraum, geprägt von afrikanischen, indischen und arabischen Einflüssen, eigener Musik, Sprache und Erzähltradition.

Im Zentrum des Programms steht der aus Bandar Abbas stammende Musiker und Schauspieler Ebrahim Monsefi (1945–1997), dessen melancholische, im lokalen Dialekt gesungene Balladen bis heute Kultstatus genießen und insbesondere junge Generationen inspirieren.

Die in den 1970er Jahren entstandenen Kurzfilme des ebenfalls aus Bandar Abbas stammenden Regisseurs Hassan Bani-Hashemi geben Einblicke in die sozialen Verhältnisse, die poetische Bildsprache und die Gefühlswelt der Region. Präsentiert werden selten gezeigte Arbeiten, die heute kaum zugänglich sind.

Gezeigt werden:

• The Dry Pond (Berkehye Khoshk), 1972, 28 Min.
• The Whale (Nahang), 1973, 32 Min.

Präsentiert von Raha Faridi, Regisseurin des Dokumentarfilms Chicheka Lullaby über Ebrahim Monsefi.

Vorverkauf 8,75€

Trailer

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Mehr Informationen

Regie

Raha Faridi (*1980 in Teheran) arbeitet als Künstlerin, Filmemacherin, Radioproduzentin, Bürgeraktivistin und Geschichtenerzählerin. „Chicheka Lullaby“ (2018), ihr Dokumentarfilm über Ebrahim Monsefi lief auf zahlreichen Filmfestivals. Faridis Kurzfilm „Zurückbleiben bitte!“ hatte 2024 Premiere auf dem renommierten IDFA (International Documentary Film Festival Amsterdam).