
An drei Tagen gibt es in der James-Simon-Galerie iranisches Kino der verschiedensten Genres und Formen – Kurz-, Spiel-, Dokumentar-, Experimental- und Animationsfilme mit Bildern und Geschichten von afghanischen Einwanderer*innen, südiranischen Geistwesen, Flüssen unter Stress, Tigern als Haustieren und unaufhaltsamen jungen Frauen.
Nach den Filmen gibt es Gespräche mit Filmschaffenden und Expert*innen. Geplante Gäste sind: Golineh Atai (Köln), Ghasideh Golmakani (Teheran), Prof. Katajun Amirpur (Köln), Ayat Najafi (Berlin), Sarah Maske (Berlin), Afsaneh Chehreghosha (Teheran/Strasburg), Maryam Tafakory (Iran) u. a.
„Iran Through Different Lenses“ ist eine Kooperation von “Visions of Iran” mit der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin; anlässlich der geplanten Ausstellung „Iran. Kunst und Kultur aus fünf Jahrtausenden“ (04.12.2021 bis 20.03.2022 in der James-Simon-Galerie) wird sie unterstützt von den „Freunden des Museums für Islamische Kunst im Pergamonmuseum e.V.“.
Achtung: von Freitag bis Sonntag gibt es Filmvorführungen nach Hygienekonzept (3G) in der James-Simon-Galerie – mit Live-Gesprächen! Tickets können Sie über diese Webseite oder begrenzt über die Abendkasse erwerben.
Programm

Women in Iran: Short Films I
Hanged, Origami, Horn, The American Bull, Tangle, Absent Wound, Taxi Téhéran, Granddad Was a Romantic
Iranian Pet club (Bashga-he Heyvanat)
Das Halten von Haustieren hat in der Mittel- und Oberschicht iranischer Großstädte geradezu exzessive Ausmaße angenommen: Schlangen, Taranteln, Alligatoren, Affen und sogar Skorpione bis hin zu Raubkatzen werden hinter verschlossenen Türen gehalten.
Karoon
Ehsani dokumentiert seit Längerem die Bedrohung der begrenzten Wasserressourcen des Iran. Sein jüngster Film porträtiert die reiche Kulturlandschaft, die der einst wasserreichste iranische Fluss Karoon auf seinem Weg passiert.
Women in Iran: Short Films II
Let the past go by, Violet, Left’Over, Moment and Forever, Personal, It Was My City, The Toaster I Used to Live In, The Dérive
At the End of Evin
Eine starke Geschichte über ein Transgender-Mädchen im Iran, das einen reichen Mann findet, der ihre geschlechtsangleichende Operation bezahlt, nur um zu entdecken, dass hier etwas überhaupt nicht stimmt …
Formerly Youth Square (Meydane Javanan – Sabegh)
Die Journalistin und Filmemacherin Mina Akbari betrachtet ein altes Foto, das siebzig frühere Redaktionsmitglieder der Zeitung „Jame’e“ zeigt, aufgenommen auf dem damaligen „Platz der Jugend“.
Drowning in Holy Water (Mordan dar Abe Motahar)
Rona and Hamed, ein junges afghanisches Paar, kommen illegal mit dem Bus in Teheran an. Von dort möchten sie weiter nach Europa fliehen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
Janbal
Der auf der Insel Hormoz lebende Künstler-Derwisch Musa erkundet die alten Rituale, Mythen und Mysterien der von arabischen, afrikanischen und indischen Einflüssen geprägten Region des Persischen Golfs.
Unsere Gäste
Ghasideh Golmakani, Regisseurin, Buchautorin, Filmkuratorin
Im Filmgespräch nach Women in Iran: Short Films I.
Afsaneh Chehrehgosha, Gründerin der Castingagentur Persanophone.
Im Filmgespräch nach Women in Iran: Short Films I.
Ayat Najafi, Film- und Theaterregisseur, Schriftsteller und Multimedia-Künstler
Im Podium am Samstag „Kein Wasser – und was jetzt?“ nach Karoon.
Maryam Tafakory, Filmemacherin und Künstlerin
Im Filmgespräch nach Women in Iran: Short Films I.
Najibullah Malikzada, Zentrale Beratungsstelle für Flüchtende an der FU Berlin
Im Filmgespräch am Sonntag: Afghanistan, Iran, nach Drowning in Holy Water.
Parisa Jafari, iranische Sozialforscherin und Soziologin
Im Podium am Samstag „Kein Wasser – und was jetzt?“ nach Karoon.
Sarah Maske, unabhängige Kuratorin in Berlin
Im Podium am Samstag „Kein Wasser – und was jetzt?“ nach Karoon.
Yalda Yazdani, Musikethnologin und Kuratorin aus Berlin
Im Filmgespräch am Sonntag: Afghanistan, Iran, nach Drowning in Holy Water.





















