Filmreihe: Iran Through Different Lenses

12.-14. November in der James-Simon-Galerie | Pergamonmuseum, Berlin

Streaming vom 15. November 12 Uhr bis 21. November hier.

An drei Tagen gibt es in der James-Simon-Galerie iranisches Kino der verschiedensten Genres und Formen – Kurz-, Spiel-, Dokumentar-, Experimental- und Animationsfilme mit Bildern und Geschichten von afghanischen Einwanderer*innen, südiranischen Geistwesen, Flüssen unter Stress, Tigern als Haustieren und unaufhaltsamen jungen Frauen.

Nach den Filmen gibt es Gespräche mit Filmschaffenden und Expert*innen. Geplante Gäste sind: Golineh Atai (Köln), Ghasideh Golmakani (Teheran), Prof. Katajun Amirpur (Köln), Ayat Najafi (Berlin), Sarah Maske (Berlin), Afsaneh Chehreghosha (Teheran/Strasburg), Maryam Tafakory (Iran) u. a.

„Iran Through Different Lenses“ ist eine Kooperation von “Visions of Iran” mit der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin; anlässlich der geplanten Ausstellung „Iran.  Kunst und Kultur aus fünf Jahrtausenden“ (04.12.2021 bis 20.03.2022 in der James-Simon-Galerie) wird sie unterstützt von den „Freunden des Museums für Islamische Kunst im Pergamonmuseum e.V.“.

Achtung: von Freitag bis Sonntag gibt es Filmvorführungen nach Hygienekonzept (3G) in der James-Simon-Galerie – mit Live-Gesprächen! Tickets können Sie über diese Webseite oder begrenzt über die Abendkasse erwerben.

Die Kinovorführungen endeten am Sonntagabend. Die Filme können von Montag den 15. bis Sonntag den 21. November als „Video on Demand“ hier online gekauft und gesehen werden. Der Ticketkauf ist ab Montag 12:00 Uhr möglich.
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Programm

Dokumentation, Freitag, 12.11.2021, 20.15 Uhr

Iranian Pet club (Bashga-he Heyvanat)

Das Halten von Haustieren hat in der Mittel- und Oberschicht iranischer Großstädte geradezu exzessive Ausmaße angenommen: Schlangen, Taranteln, Alligatoren, Affen und sogar Skorpione bis hin zu Raubkatzen werden hinter verschlossenen Türen gehalten.

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Umwelt und Wasser
Dokumentation, Samstag, 13.11.2021, 15.00 Uhr

Karoon

Ehsani dokumentiert seit Längerem die Bedrohung der begrenzten Wasserressourcen des Iran. Sein jüngster Film porträtiert die reiche Kulturlandschaft, die der einst wasserreichste iranische Fluss Karoon auf seinem Weg passiert.

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Frauen in Iran
Samstag, 13.11.2021, 17.00 Uhr

Women in Iran: Short Films II

Let the past go by, Violet, Left’Over, Moment and Forever, Personal, It Was My City, The Toaster I Used to Live In, The Dérive

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Trans*Kulturen in Iran
Spielfilm, Samstag, 13.11.2021, 19.00 Uhr

At the End of Evin

Eine starke Geschichte über ein Transgender-Mädchen im Iran, das einen reichen Mann findet, der ihre geschlechtsangleichende Operation bezahlt, nur um zu entdecken, dass hier etwas überhaupt nicht stimmt …

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Pressefreiheit, Frauen, Reformbewegung …
Dokumentation, Sonntag, 14.11.2021, 13.00 Uhr

Formerly Youth Square (Meydane Javanan – Sabegh)

Die Journalistin und Filmemacherin Mina Akbari betrachtet ein altes Foto, das siebzig frühere Redaktionsmitglieder der Zeitung „Jame’e“ zeigt, aufgenommen auf dem damaligen „Platz der Jugend“.

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Afghanen im Iran
Spielfilm, Sonntag, 14.11.2021, 15.15 Uhr

Drowning in Holy Water (Mordan dar Abe Motahar)

Rona and Hamed, ein junges afghanisches Paar, kommen illegal mit dem Bus in Teheran an. Von dort möchten sie weiter nach Europa fliehen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben.

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Kulturen des iranischen Südens
Dokumentation, Sonntag, 14.11.2021, 18 Uhr

Janbal

Der auf der Insel Hormoz lebende Künstler-Derwisch Musa erkundet die alten Rituale, Mythen und Mysterien der von arabischen, afrikanischen und indischen Einflüssen geprägten Region des Persischen Golfs.

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